Die Kultur der Eifel – Esskultur aus der Vergangenheit

Die Eifel ist eine ebenso schöne wie urtümliche Landschaft. Allerdings ist die Region im „wilden Westen“ Deutschlands traditionell eine Randzone. Lange Zeit war die Eifel vergleichsweise isoliert und auch sehr arm. Das hat die Lebensweise und die Küche geprägt. Bis heute gibt es neben den Naturschönheiten auch kulinarisch einiges zu entdecken in dieser reizvollen Vulkanlandschaft.

Die Eifelregion: Wissenswertes aus der damaligen Kultur

Reich wurden die meisten Eifler in vergangenen Zeiten kaum. Die Kleinbauern hielten sich in der ebenso schönen wie herausfordernden Umgebung durch Subsistenz-Landwirtschaft am Leben. Auf den Tisch kam, was der Gemüsegarten hergab, ergänzt um Kleinviehhaltung und Geflügel. Damit mussten die Bauern über das Jahr kommen, und das ganz allein. Durch die Lage im deutsch-französischen Grenzgebiet und die Einteilung in oft sehr kleine Feudal-Gebiete kam die Region lange Zeit nicht in den Genuss einer von Handel und Wandel oder auch nur den Austausch mit benachbarten Gebieten. Die harten Winter, in denen meterhoher Schnee die kleinen Gehöfte zusätzlich voneinander trennte, trugen zur stolzen, oft eigenbrötlerischen Haltung des Menschenschlags in der Eifel bei.

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Rückblick: Die damalige und heutige regionale Küche

Exklusiv und mondän ist die Esskultur der Eifel also nie gewesen – bis heute hat diese Küche ihre Bodenständigkeit bewahrt. Wichtig war immer, dass das Essen, das aufgetischt wurde, mit schmalen Mitteln umgesetzt werden konnte, aber dennoch nahrhaft und sättigend war. Wenig verwunderlich also, dass Kartoffeln eine wichtige Rolle spielten und noch immer spielen. Wer eine Speckseite im Haus hatte und einige Zwiebeln, konnte so einen typischen Auflauf im Ofen backen, der noch heute zu den gastronomischen Highlights der Region zählt. Für Abwechslung sorgte Kartoffelstampf oder Kartoffelsalat. Hülsenfrüchte waren wichtige Protein-Lieferanten, denn Fleisch kam nur selten auf den Teller – Eier und Geflügel aus der eigenen Haltung schon eher. Ein deftiger Braten war hingegen besonderen Anlässen vorbehalten.

Der Einfluss der Nachbarregionen auf die traditionelle Eifler Küche

So abgeschieden es sich auch lebte in der Eifel, im Laufe der Zeit kamen die Bewohner mit benachbarten Regionen und damit auch mit deren Küche in Kontakt. So wurde die Eifler Küche bereichert um Impulse aus Frankreich, Belgien und Luxemburg, nahm Anregungen aus dem Mosel-Gebiet auf, aber auch aus dem Rheinland. Heute hat sich typisch Rheinischer Sauerbraten zu den vielen ursprünglichen Spezialitäten gesellt, die schon immer in der Eifel zubereitet wurden.

Auch die Winzer haben von den Nachbarn gelernt und kredenzen hiesige Weine, deren Qualität sich mit den Erzeugnissen aus dem benachbarten Moseltal oder aus französischen Weinbauregionen durchaus messen kann.

Die Eifler Gastronomie

Wer die Eifler Küche erkunden möchte, hat dazu in und um Kronenburg jede Menge Gelegenheit. Denn hier findet der Besucher viele Cafés, Restaurants und Hofläden, die die Spezialitäten der Region auftischen oder zum Verkauf anbieten. Bürgerliche oder gehobene Küche, Lebensmittel in Bio-Qualität und hausgemachte Leckereien werden in Lokalitäten serviert, die sich nicht verstecken müssen. Elegante oder rustikale Gaststuben, Terrassen mit Ausblick und eine Lage inmitten der baulichen und natürlichen Schönheiten von Kronenburg und Dahlem machen die Zone zu einem Magneten für Genießer, Weinkenner und alle, die sich auf den Zauber der Landschaft und ihrer kulinarischen Highlights einlassen wollen.

Fazit: Kronenburg mit einer Vielzahl an Facetten entdecken

Seit siebenhundert Jahren hat sich das Städtchen Kronenburg im Herzen der Eifel entwickelt. Heute geht der historische Ort mit der Zeit, ohne dabei seine traditionellen Bauten und Werte zurückzulassen. Denn Kronenburg ist für Reisende ein lohnendes und gut erreichbares Ziel. Die typischen Bauten der kleinen Stadt am See haben sich kaum verändert – und erlauben ein Eintauchen in die Vergangenheit. Rund um die Altstadt warten Wander- und Radwege, szenische Aussichtspunkte und eine Fülle an Pflanzen und Tieren darauf, entdeckt und erlebt zu werden. Die gute Küche ist dabei der willkommene Tupfen auf dem I – nach einem rundum interessanten, aktiven oder erholsamen Tag wartet ein typisches Eifler Gericht, begleitet von einem regionalen Wein, als eine der vielen Facetten von Kronenburg.